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26.02.2017   Faschingswanderung 12.03.2017   Kindersachenflohmark im VAZ 07.04.2017   Schlosskonzert in der Justizanstalt 13.05.2017   Kulinarisches Frühlingserwachen  18.06.2017  Johannikirtag im Festzelt am Sportplatz 23.09.2017  Brezeln und Bier am Sportplatz 05.11.2017  Kindersachenflohmark im VAZ 02.12.2017  Schwarzauer Advent am Sportplatz 03.12.2017  Schwarzauer Advent am Sportplatz 07.12.2017  Adventkonzert in der Kirche
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Sturm und Kastanien
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Faschingswanderung 2
Sturm und Kastanien
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Der Verein Der Kultur- und Dorferneuerungsverein wurde 1974 ins Leben gerufen.  Er hat seinen Sitz in 2625 Schwarzau am Steinfeld und erstreckt seine Tätigkeit auf dieses Gemeindegebiet. Unser Bestreben ist es, über das traditionelle Kulturgeschehen einer ländlichen Gemeinde hinaus, ein breit gefächertes Angebot zu bieten.  In einem abgestimmten Programm über das ganze Jahr hin, greifen die Mitglieder musikalische Interpretationen vom Klassischen bis zum Modernen auf. Wir bieten Kabarettaufführungen genauso wie Fest- und Wanderveranstaltungen. Auch die Verschönerung des Ortsbildes ist ein wichtiges Ziel und wird im Rahmen der Dorferneuerung unterstützt und weiterentwickelt. Vereinslogo Das Vereinslogo des KDV Schwarzau/Stfd. wird in Form eines Wappens mit einem Kreis, in dem sich ineinandergefügte  Puzzleteile befinden, dargestellt.  Vorbild der Vereinsfarben sind die Farben der Gemeinde Schwarzau/Stfd.  Der Kreis soll Gemeinschaft symbolisieren und die Puzzleteile stehen für Zusammenhalt.  Die Symbole im Kreis bedeuten folgendes: Masken = Veranstaltungen, Feste — Cello = Kultur, Musik   Krone = Geschichte, Brauchtum — Kirche = Dorferneuerung, Wahrzeichen
VEREINSLEITBILD
Der Verein Der Kultur- und Dorferneuerungsverein wurde 1974 ins Leben gerufen. Er hat seinen Sitz in 2625 Schwarzau am Steinfeld und erstreckt seine Tätigkeit auf dieses Gemeindegebiet. Unser Bestreben ist es, über das traditionelle Kulturgeschehen einer ländlichen Gemeinde hinaus, ein breit gefächertes Angebot zu bieten. In einem abgestimmten Programm über das ganze Jahr hin, greifen die Mitglieder musikalische Interpretationen vom Klassischen bis zum Modernen auf. Wir bieten Kabarettaufführungen genauso wie Fest- und Wanderveranstaltungen. Auch die Verschönerung des Ortsbildes ist ein wichtiges Ziel und wird im Rahmen der Dorferneuerung unterstützt und weiterentwickelt. Vereinslogo Das Vereinslogo des KDV Schwarzau/Stfd. wird in Form eines Wappens mit einem Kreis, in dem sich ineinandergefügte Puzzleteile befinden, dargestellt. Vorbild der Vereinsfarben sind die Farben der Gemeinde Schwarzau/Stfd.  Der Kreis soll Gemeinschaft symbolisieren und die Puzzleteile stehen für Zusammenhalt. Die Symbole im Kreis bedeuten folgendes: Masken = Veranstaltungen, Feste — Cello = Kultur, Musik   Krone = Geschichte, Brauchtum — Kirche = Dorferneuerung, Wahrzeichen
Schloss Schwarzau
Pfarrhof
kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer, Wallfahrtskirche Maria vom guten Rat
Bildstock
Quelle: Wikipedia
SEHENSWÜRDIGKEITEN
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Harald Kammerhofer Schriftführer
Bgm. Günter Wolf Präsident
Vorstand
Jutta Wolf Kassierin
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Philipp Jäger Kassaprüfer
Alfred Filz Obmann Stellvertreter Koordination Dorferneuerung
Stefan Schmidt Schriftführer Stellvertreter
Franz Feldwebel Kassier Stellvertreter      
Johannes Streng Kassaprüfer
Bgm. Günter Wolf Präsident Bauer Waltraud Darabos Szilvia Feldwebel Franz Feldwebel Manuela Fenz Hermann Fenz Matthias Filz Alfred Fröschl Eva Hammerl Maria Jäger Katrin Jäger Philipp Kammerhofer Harald Kogelbauer Erich U Kraus Christoph Lackner Traude Lebel Evelyn Lebel Erich  Leitner Manuela Morgenbesser Inge Naglmeier Elfriede U Neubauer Erich U Neubauer Mathilde U Schmidt-Ohr Verena Osztavics Ernst U Schick Martin Schirk Margarete  Schmidt Stefan Stephan Eva Sokoll Helga U Streng Annemarie Streng Johannes Wolf Jutta Wolf Walter
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Bgm. Günter Wolf Präsident    Bauer Waltraud Darabos Szilvia Feldwebel Franz Feldwebel Manuela Fenz Hermann Fenz Matthias Filz Alfred Fröschl Eva Hammerl Maria Jäger Katrin Jäger Philipp Kammerhofer Harald Kogelbauer Erich U Kraus Christoph Lackner Traude Lebel Evelyn Lebel Erich Leitner Manuela Morgenbesser Inge Naglmeier Elfriede U Neubauer Erich U Neubauer Mathilde U Schmidt-Ohr Verena Osztavics Ernst U Schick Martin Schirk Margarete Schmidt Stefan Stephan Eva Sokoll Helga U Streng Annemarie Streng Johannes Wolf Jutta Wolf Walter   
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Vereinsleitbild
Der Verein Der Kultur- und Dorferneuerungsverein wurde 1974 ins Leben gerufen. Er hat seinen Sitz in 2625 Schwarzau am Steinfeld und erstreckt seine Tätigkeit auf dieses Gemeindegebiet. Unser Bestreben ist es, über das traditionelle Kulturgeschehen einer ländlichen Gemeinde hinaus, ein breit gefächertes Angebot zu bieten. In einem abgestimmten Programm über das ganze Jahr hin, greifen die Mitglieder musikalische Interpretationen vom Klassischen bis zum Modernen auf. Wir bieten Kabarettaufführungen genauso wie Fest- und Wanderveranstaltungen. Auch die Verschönerung des Ortsbildes ist ein wichtiges Ziel und wird im Rahmen der Dorferneuerung unterstützt und weiterentwickelt. Vereinslogo Das Vereinslogo des KDV Schwarzau/Stfd. wird in Form eines Wappens mit einem Kreis, in dem sich ineinandergefügte Puzzleteile befinden, dargestellt. Vorbild der Vereinsfarben sind die Farben der Gemeinde Schwarzau/Stfd. Der Kreis soll Gemeinschaft symbolisieren und die Puzzleteile stehen für Zusammenhalt. Die Symbole im Kreis bedeuten folgendes: Masken = Veranstaltungen, Feste — Cello = Kultur, Musik Krone = Geschichte, Brauchtum — Kirche = Dorferneuerung, Wahrzeichen      
26.02.2017   Faschingswanderung 12.03.2017   Kindersachenflohmark im VAZ 07.04.2017   Schlosskonzert in der Justizanstalt 13.05.2017   Kulinarisches Frühlingserwachen  18.06.2017   Johannikirtag im Festzelt am Sportplatz 23.09.2017   Brezeln und Bier am Sportplatz 05.11.2017   Kindersachenflohmark im VAZ 02.12.2017   Schwarzauer Advent am Sportplatz 03.12.2017   Schwarzauer Advent am Sportplatz 07.12.2017   Adventkonzert in der Kirche     
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Obmann:  Fenz Hermann 0664/5842443    office@kdv-schwarzau.at Vereinslokal: Restaurant Stoafeldstub’n Wechselbundesstraße 34 2625 Schwarzau am Steinfeld
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Herausgeber: Kultur- und Dorferneuerungsverein Schwarzau/Stfd. Obmann:  Fenz Hermann 0664/5842443 office@kdv-schwarzau.at Webmaster: Harald Kammerhofer webmaster@kdv-schwarzau.at Rechtliche Hinweise: Datenschutz:  Der Kultur- und Verschönerungsverein Schwarzau am Steinfeld erklärt, dass sämtliche auf dieser Website erhobenen Daten ausschließlich zur individuellen Betreuung gespeichert und verarbeitet werden.  Copyrights:  Alle Inhalte Copyright © 2005 - 2016 Kultur- und Verschönerungsverein Schwarzau am Steinfeld sofern nicht anders gekennzeichnet.  Haftungsausschluss:  Trotz größtmöglicher Sorgfalt in der Erstellung dieser Webseite kann der Kultur- und Verschönerungsverein Schwarzau am Steinfeld nicht die Fehlerfreiheit und Genauigkeit der enthaltenen Informationen garantieren. Jegliche Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Benutzung dieser Webseite entstehen sind ausgeschlossen. Dies gilt gleichermaßen für Inhalte fremder Webseiten, auf welche vom Kultur- und Verschönerungsverein Schwarzau am Steinfeld-Webseiten verwiesen wird (Hyperlinks). Der Kultur- und Verschönerungsverein Schwarzau am Steinfeld ist für den Inhalt dieser fremden Webseiten nicht verantwortlich und distanziert sich ausdrücklich von Inhalten, die von diesen Webseiten abrufbar sind.  Alle Rechte vorbehalten:  Texte, Bilder, Grafiken, Sound, Animationen und Videos unterliegen dem Schutz des Urheberrechts und anderer Schutzgesetze. Der Inhalt darf nicht ohne Zustimmung der Inhaber zu kommerziellen oder privaten Zwecken kopiert, verbreitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden.     
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Faschings- wanderung 1
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KIRCHENGESCHICHTE
Die Pfarre Schwarzau wurde am 17.Februar 1784 aus Kleinschwarzau sowie aus Teilen der Pfarren Neunkirchen, Lanzenkirchen und Pitten errichtet. Seither gehören zur Pfarre der Ort Schwarzau mit der Pfarrkirche, Breitenau mit der Filialkirche und Guntrams mit ihrer Kapelle. Zu den Kirchen: Die Pfarrkirche Schwarzau wurde in mehreren Bauetappen errichtet und besteht in ihrer heutigen Form seit 1865. Die Kirche ist dem hl. Johannes dem Täufer und der Muttergottes ("Mutter vom Guten Rat") geweiht. Die Filialkirche Breitenau wurde 1909 geweiht und ist dem hl. Vitus als Patron anvertraut. Die Kapelle in Guntrams wurde 1963 fertiggestellt und in ihr wird die "Schmerzhafte Muttergottes" als Patronin verehrt.
Quelle: Folder Pfarre Schwarzau Jänner 2006
Die Pfarre Schwarzau wurde am 17.Februar 1784 aus Kleinschwarzau sowie aus Teilen der Pfarren Neunkirchen, Lanzenkirchen und Pitten errichtet. Seither gehören zur Pfarre der Ort Schwarzau mit der Pfarrkirche, Breitenau mit der Filialkirche und Guntrams mit ihrer Kapelle. Zu den Kirchen: Die Pfarrkirche Schwarzau wurde in mehreren Bauetappen errichtet und besteht in ihrer heutigen Form seit 1865. Die Kirche ist dem hl. Johannes dem Täufer und der Muttergottes ("Mutter vom Guten Rat") geweiht. Die Filialkirche Breitenau wurde 1909 geweiht und ist dem hl. Vitus als Patron anvertraut. Die Kapelle in Guntrams wurde 1963 fertiggestellt und in ihr wird die "Schmerzhafte Muttergottes" als Patronin verehrt.
SCHLOSSGESCHICHTE
Das Gebiet um Schwarzau scheint bereits 863 urkundlich auf. Von einem Schloss war damals natürlich noch keine Rede. Erst in den 30er Jahren des 12. Jahrhunderts erfährt man von einem Hezelin von Reding-Schwarzau, der zu den Gefolgsleuten des Grafen Ekbert I von Formbach gehörte. Er dürfte hier ein relativ einfaches „Festes Haus“ besessen haben. Hermann von Schwarzau gab 1190 seinen Sitz in Schwarzau auf und nannte sich nunmehr nach Pitten. Schwarzau wurde ein Amt der Herrschaft Pitten, was das Fehlen urkundlicher Erwähnungen für die nächsten 200 Jahre erklärt. Ein hier befindlicher Freihof wurde 1618 von der Familie Wurmbrand erworben. Bei Umbauarbeiten wurde 1998 an der Nordostecke des Hauptbaues eine ältere, in den Putz geritzte Fassadengliederung freigelegt. Dadurch ist ein Vorgängerbau aus dem 16. oder 17. Jahrhundert gesichert, bei dem es sich wohl um den alten Freihof handelt. Wie die meisten Herrschaften im östlichen Niederösterreich hatte auch Schwarzau vom 15. bis in das 17. Jahrhundert hinein unter den Einfällen der Ungarn und Türken schwer zu leiden. Der Freihof selbst dürfte aber nie zerstört worden sein. Etliche Mitglieder der Familie Wurmbrand zeichneten sich in den Türkenkriegen des 17. Jahrhunderts militärisch aus, weshalb sie 1701 in den Reichsgrafenstand erhoben wurden. Johann Wilhelm Graf Wurmbrand brachte es bis zum Präsidenten des Reichshofrates. Vermutlich war er es, der den bisher bescheidenen Freihof zu Beginn des 18. Jahrhunderts in ein stattliches barockes Schloss umbauen ließ. Der Architekt ist unbekannt. Wegen seiner architektonischen Qualität wurde früher Fischer von Erlach genannt. Heute denkt man eher an Christian Alexander Oedtl. Auf Grund von dendrochronologischen Untersuchungen des Dachstuhls kann man annehmen, dass der repräsentative Landsitz um 1720 fertiggestellt war. Es handelte sich um einen dreigeschossigen Dreiflügelbau, dessen offene Gartenseite durch einen, nur mit Torbögen mit den Eckpavillons der Seitentrakte verbundenen Festsaaltrakt geschlossen wurde. Bemerkenswert war das prächtige Stiegenhaus. Johann Wilhelm Graf Wurmbrand legte auch den ausgedehnten Park an. Die Familie Wurmbrand schuf eine gediegene Residenz und stattete die Innenräume mit qualitätvollen Möbeln aus. Um 1820 fand eine deutliche Vergrößerung der Anlage statt. 1826 lebte hier Caroline Murat, die Schwester Napoleons. Die Wurmbrand behielten Schwarzau bis 1860, als es an den ungarischen Kämmerer Graf Koloman Náko de Nagy Szentmiklos verkauft wurde. Dessen Gattin war sehr kunstbeflissen. Zu ihren Gästen zählten u. a. Richard Wagner sowie die Maler Hans Canon, August von Pettenkofen und Carl Rahl. 1888 erwarb der Budapester Immobilienmakler Wilhelm Fischer das Schloss, verkaufte es aber bereits im nächsten Jahr an Herzog Robert von Bourbon-Parma. Dieser war aus Frankreich vertrieben worden und baute Schwarzau zu seiner repräsentativen Exilresidenz aus. Um die dafür erforderlichen Räumlichkeiten zu schaffen, musste das Gebäude aufgestockt und durch den Anbau eines neuen Hofes vergrößert werden. Der Herzog brachte seine berühmte Sammlung liturgischer Frühdrucke hier unter. Die weitläufige Parkanlage wurde umgestaltet und mit Einbauten, wie Prunkstallungen und Wirtschaftsgebäuden versehen. Seinen umfangreichen Gutsbesitz im italienischen Lucca sowie am Bodensee konnte der Herzog behalten. Sein riesiges Schloss Chambord an der Loire wurde ihm im Ersten Weltkrieg konfisziert. 1911 fand in der Schlosskapelle die Trauung von Prinzessin Zita von Bourbon-Parma mit Karl Franz Josef von Habsburg statt, der wenige Jahre später letzter österreichischer Kaiser wurde. Während des Ersten Weltkrieges stellten die beiden einen Schlossflügel als Rekonvaleszentenheim für verwundete Soldaten zur Verfügung. In der Zwischenkriegszeit wurde in Schloss Schwarzau zeitweise ein Pensionsbetrieb eingerichtet, um die Erhaltungskosten zu decken. Prinz Elias von Bourbon-Parma, der 1919 den Besitz übernommen hatte, musste ihn 1951 aus finanziellen Gründen an die Republik Österreich verkaufen, die hier eine Frauenstrafanstalt einrichtete. Nach 1954 erfolgte ein umfangreicher Umbau im Inneren, der die Verwendung als Strafanstalt ermöglichte, aber natürlich zu Lasten der historischen Substanz ging. Das Schloss ist eine barocke Dreiflügelanlage um einen Ehrenhof, die um 1890 durch einen zweiten, etwas kleineren Hof erweitert wurde, wobei die neuen Trakte dem Altbestand angeglichen wurden. Die Anlage hat dadurch ihr barockes Aussehen weitgehend behalten können. Das Gebäude ist zwei- bis viergeschossig. Seine Schauseite ist elfachsig und zweistöckig. Der leicht vorspringende fünfachsige Mittelrisalit wird durch Pilaster mit Akanthuskapitellen vertikal gegliedert. Das mit zwei Fußgängerpforten ausgestattete Portal sowie die darüber befindlichen Mittelfenster werden von zwei Doppelpilastern flankiert. Das Mittelfenster des ersten Stocks ist mit einem verkröpften Gesims versehen, das mit dem von Ranken umschlungenem Wappen des Bauherrn geziert ist. Vor dem Fenster stützen Volutenkonsolen einen vorschwingenden Balkon bzw. dessen steinerne Balustrade. Die beiden Obergeschosse sind durch ein Kordongesims vom Sockelgeschoß getrennt. Die Fassaden sind gebändert. Der Mittelteil der Schauseite ist von einem Dreiecksgiebel gekrönt, der das dahinter liegende Mansardenwalmdach teilweise verdeckt. Im Giebelfeld erkennt man ein stuckiertes Wappen der Familie Bourbon-Parma sowie ein Relief, das den berittenen Hl. Georg zeigt, wie er mit dem Drachen kämpft. Dieser Drachenkampf stammt aus der Erbauungszeit des Schlosses, während das Familienwappen erst Ende des 19. Jahrhunderts angebracht wurde. In der Schlosseinfahrt ist ein römischer Grabstein eingemauert. Im Pavillon der Westecke liegt die zweigeschossige Schlosskapelle. Sie wurde unter Robert von Bourbon-Parma erneuert und mit neuen Glasfenstern ausgestattet. Der heute in der Gefangenenseelsorge verwendete Sakralbau wurde 2008 im Inneren restauriert. In der Sakristei werden noch die prunkvollen Messgewänder, die zur Zeit der Bourbonen angeschafft wurden, aufbewahrt. Neben der dreiachsigen Durchfahrt befindet sich das Stiegenhaus. Eine Prunktreppe mit durchbrochenem Steingeländer im Bandlwerkstil führt nach oben. Die ursprünglichen Giebelplastiken wurden gegen Ende des 20. Jahrhunderts entfernt und in Rundbogennischen des Stiegenhauses sowie seitlich der Einfahrt aufgestellt. Sie stellen Allegorien der guten Eigenschaften des Bauherrn dar. Hofseitig stützen Säulen und Pilaster mit korinthischen Kapitellen das Gebälk des Portals. In den Kapitellen erkennt man die Wappentiere der Wurmbrand – Basilisken und spielende Katzen. An der Gartenfront ist das profilierte Rundbogenportal mit dem schmiedeeisernen Rankengitter bemerkenswert. Es zeigt das wurmbrandsche Wappen. Die barocke Innenausstattung ging größtenteils durch die Umbauten des 19. und 20. Jahrhunderts verloren. Das sog. Kaiserzimmer in der südlichen Gebäudeecke hat aber, wie auch die beiden Räume in der nördlichen Ecke seinen zarten barocken Deckenstuck bewahrt. Im Obergeschoß des Mittelpavillons befindet sich ein großer Saal mit einer schönen Holzdecke, die auf vier Rundsäulen ruht. Die Wandbespannung mit den Lilienmotiven der Bourbonen ist noch original. Während der nordöstliche Seitentrakt 1954 umgebaut und seiner Stuckdecke beraubt wurde, hat sich im südwestlichen Seitentrakt die barocke Ausstattung teilweise erhalten. Im ersten Obergeschoss befand sich einst eine 25 m lange Ahnengalerie der Grafen Wurmbrand, wobei die Ahnen als gemalte Bronzestauten dargestellt wurden. Im 19. Jahrhundert wurde diese Galerie in kleine Räume unterteilt, wodurch ein Großteil der malerischen Ausstattung verloren ging. Ein anschließender Raum wird als „Delfter Zimmer“ bezeichnet, weil die Wände mit gemalten Delfter Kacheln bedeckt sind. Dazwischen sind Landschaftsbilder eingestreut. Unter anderem ist hier auch eine Ansicht der Gartenfassade des Barockschlosses abgebildet. In einer ebenfalls gemalten Muschelnische ist eine Statue der Jagdgöttin Diana zu sehen. 2011/12 konnte ein spätbarocker Salon entdeckt werden, dessen Wände mit exotischen Figuren geschmückt sind. Es war dies wohl eines jener im 18. Jahrhundert beliebten \"chinesischen Zimmer\". Man vermutet, dass die einstige malerische Ausgestaltung des Schlosses damit noch nicht voll aufgedeckt ist. Unter den Nebengebäuden des Schlosses fällt ein repräsentatives hufeisenförmiges Objekt im Park auf, bei dem es sich um die einstigen Stallungen für die Reit- und Kutschenpferde handelt. Es wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Ein 1893 erbautes Gästehaus wurde im 20. Jahrhundert abgerissen. Quelle: http://www.burgen-austria.com
Das Gebiet um Schwarzau scheint bereits 863 urkundlich auf. Von einem Schloss war damals natürlich noch keine Rede. Erst in den 30er Jahren des 12. Jahrhunderts erfährt man von einem Hezelin von Reding-Schwarzau, der zu den Gefolgsleuten des Grafen Ekbert I von Formbach gehörte. Er dürfte hier ein relativ einfaches „Festes Haus“ besessen haben. Hermann von Schwarzau gab 1190 seinen Sitz in Schwarzau auf und nannte sich nunmehr nach Pitten. Schwarzau wurde ein Amt der Herrschaft Pitten, was das Fehlen urkundlicher Erwähnungen für die nächsten 200 Jahre erklärt. Ein hier befindlicher Freihof wurde 1618 von der Familie Wurmbrand erworben. Bei Umbauarbeiten wurde 1998 an der Nordostecke des Hauptbaues eine ältere, in den Putz geritzte Fassadengliederung freigelegt. Dadurch ist ein Vorgängerbau aus dem 16. oder 17. Jahrhundert gesichert, bei dem es sich wohl um den alten Freihof handelt. Wie die meisten Herrschaften im östlichen Niederösterreich hatte auch Schwarzau vom 15. bis in das 17. Jahrhundert hinein unter den Einfällen der Ungarn und Türken schwer zu leiden. Der Freihof selbst dürfte aber nie zerstört worden sein. Etliche Mitglieder der Familie Wurmbrand zeichneten sich in den Türkenkriegen des 17. Jahrhunderts militärisch aus, weshalb sie 1701 in den Reichsgrafenstand erhoben wurden. Johann Wilhelm Graf Wurmbrand brachte es bis zum Präsidenten des Reichshofrates. Vermutlich war er es, der den bisher bescheidenen Freihof zu Beginn des 18. Jahrhunderts in ein stattliches barockes Schloss umbauen ließ. Der Architekt ist unbekannt. Wegen seiner architektonischen Qualität wurde früher Fischer von Erlach genannt. Heute denkt man eher an Christian Alexander Oedtl. Auf Grund von dendrochronologischen Untersuchungen des Dachstuhls kann man annehmen, dass der repräsentative Landsitz um 1720 fertiggestellt war. Es handelte sich um einen dreigeschossigen Dreiflügelbau, dessen offene Gartenseite durch einen, nur mit Torbögen mit den Eckpavillons der Seitentrakte verbundenen Festsaaltrakt geschlossen wurde. Bemerkenswert war das prächtige Stiegenhaus. Johann Wilhelm Graf Wurmbrand legte auch den ausgedehnten Park an. Die Familie Wurmbrand schuf eine gediegene Residenz und stattete die Innenräume mit qualitätvollen Möbeln aus. Um 1820 fand eine deutliche Vergrößerung der Anlage statt. 1826 lebte hier Caroline Murat, die Schwester Napoleons. Die Wurmbrand behielten Schwarzau bis 1860, als es an den ungarischen Kämmerer Graf Koloman Náko de Nagy Szentmiklos verkauft wurde. Dessen Gattin war sehr kunstbeflissen. Zu ihren Gästen zählten u. a. Richard Wagner sowie die Maler Hans Canon, August von Pettenkofen und Carl Rahl. 1888 erwarb der Budapester Immobilienmakler Wilhelm Fischer das Schloss, verkaufte es aber bereits im nächsten Jahr an Herzog Robert von Bourbon-Parma. Dieser war aus Frankreich vertrieben worden und baute Schwarzau zu seiner repräsentativen Exilresidenz aus. Um die dafür erforderlichen Räumlichkeiten zu schaffen, musste das Gebäude aufgestockt und durch den Anbau eines neuen Hofes vergrößert werden. Der Herzog brachte seine berühmte Sammlung liturgischer Frühdrucke hier unter. Die weitläufige Parkanlage wurde umgestaltet und mit Einbauten, wie Prunkstallungen und Wirtschaftsgebäuden versehen. Seinen umfangreichen Gutsbesitz im italienischen Lucca sowie am Bodensee konnte der Herzog behalten. Sein riesiges Schloss Chambord an der Loire wurde ihm im Ersten Weltkrieg konfisziert. 1911 fand in der Schlosskapelle die Trauung von Prinzessin Zita von Bourbon-Parma mit Karl Franz Josef von Habsburg statt, der wenige Jahre später letzter österreichischer Kaiser wurde. Während des Ersten Weltkrieges stellten die beiden einen Schlossflügel als Rekonvaleszentenheim für verwundete Soldaten zur Verfügung. In der Zwischenkriegszeit wurde in Schloss Schwarzau zeitweise ein Pensionsbetrieb eingerichtet, um die Erhaltungskosten zu decken. Prinz Elias von Bourbon-Parma, der 1919 den Besitz übernommen hatte, musste ihn 1951 aus finanziellen Gründen an die Republik Österreich verkaufen, die hier eine Frauenstrafanstalt einrichtete. Nach 1954 erfolgte ein umfangreicher Umbau im Inneren, der die Verwendung als Strafanstalt ermöglichte, aber natürlich zu Lasten der historischen Substanz ging. Das Schloss ist eine barocke Dreiflügelanlage um einen Ehrenhof, die um 1890 durch einen zweiten, etwas kleineren Hof erweitert wurde, wobei die neuen Trakte dem Altbestand angeglichen wurden. Die Anlage hat dadurch ihr barockes Aussehen weitgehend behalten können. Das Gebäude ist zwei- bis viergeschossig. Seine Schauseite ist elfachsig und zweistöckig. Der leicht vorspringende fünfachsige Mittelrisalit wird durch Pilaster mit Akanthuskapitellen vertikal gegliedert. Das mit zwei Fußgängerpforten ausgestattete Portal sowie die darüber befindlichen Mittelfenster werden von zwei Doppelpilastern flankiert. Das Mittelfenster des ersten Stocks ist mit einem verkröpften Gesims versehen, das mit dem von Ranken umschlungenem Wappen des Bauherrn geziert ist. Vor dem Fenster stützen Volutenkonsolen einen vorschwingenden Balkon bzw. dessen steinerne Balustrade. Die beiden Obergeschosse sind durch ein Kordongesims vom Sockelgeschoß getrennt. Die Fassaden sind gebändert. Der Mittelteil der Schauseite ist von einem Dreiecksgiebel gekrönt, der das dahinter liegende Mansardenwalmdach teilweise verdeckt. Im Giebelfeld erkennt man ein stuckiertes Wappen der Familie Bourbon-Parma sowie ein Relief, das den berittenen Hl. Georg zeigt, wie er mit dem Drachen kämpft. Dieser Drachenkampf stammt aus der Erbauungszeit des Schlosses, während das Familienwappen erst Ende des 19. Jahrhunderts angebracht wurde. In der Schlosseinfahrt ist ein römischer Grabstein eingemauert. Im Pavillon der Westecke liegt die zweigeschossige Schlosskapelle. Sie wurde unter Robert von Bourbon-Parma erneuert und mit neuen Glasfenstern ausgestattet. Der heute in der Gefangenenseelsorge verwendete Sakralbau wurde 2008 im Inneren restauriert. In der Sakristei werden noch die prunkvollen Messgewänder, die zur Zeit der Bourbonen angeschafft wurden, aufbewahrt. Neben der dreiachsigen Durchfahrt befindet sich das Stiegenhaus. Eine Prunktreppe mit durchbrochenem Steingeländer im Bandlwerkstil führt nach oben. Die ursprünglichen Giebelplastiken wurden gegen Ende des 20. Jahrhunderts entfernt und in Rundbogennischen des Stiegenhauses sowie seitlich der Einfahrt aufgestellt. Sie stellen Allegorien der guten Eigenschaften des Bauherrn dar. Hofseitig stützen Säulen und Pilaster mit korinthischen Kapitellen das Gebälk des Portals. In den Kapitellen erkennt man die Wappentiere der Wurmbrand – Basilisken und spielende Katzen. An der Gartenfront ist das profilierte Rundbogenportal mit dem schmiedeeisernen Rankengitter bemerkenswert. Es zeigt das wurmbrandsche Wappen. Die barocke Innenausstattung ging größtenteils durch die Umbauten des 19. und 20. Jahrhunderts verloren. Das sog. Kaiserzimmer in der südlichen Gebäudeecke hat aber, wie auch die beiden Räume in der nördlichen Ecke seinen zarten barocken Deckenstuck bewahrt. Im Obergeschoß des Mittelpavillons befindet sich ein großer Saal mit einer schönen Holzdecke, die auf vier Rundsäulen ruht. Die Wandbespannung mit den Lilienmotiven der Bourbonen ist noch original. Während der nordöstliche Seitentrakt 1954 umgebaut und seiner Stuckdecke beraubt wurde, hat sich im südwestlichen Seitentrakt die barocke Ausstattung teilweise erhalten. Im ersten Obergeschoss befand sich einst eine 25 m lange Ahnengalerie der Grafen Wurmbrand, wobei die Ahnen als gemalte Bronzestauten dargestellt wurden. Im 19. Jahrhundert wurde diese Galerie in kleine Räume unterteilt, wodurch ein Großteil der malerischen Ausstattung verloren ging. Ein anschließender Raum wird als „Delfter Zimmer“ bezeichnet, weil die Wände mit gemalten Delfter Kacheln bedeckt sind. Dazwischen sind Landschaftsbilder eingestreut. Unter anderem ist hier auch eine Ansicht der Gartenfassade des Barockschlosses abgebildet. In einer ebenfalls gemalten Muschelnische ist eine Statue der Jagdgöttin Diana zu sehen. 2011/12 konnte ein spätbarocker Salon entdeckt werden, dessen Wände mit exotischen Figuren geschmückt sind. Es war dies wohl eines jener im 18. Jahrhundert beliebten \"chinesischen Zimmer\". Man vermutet, dass die einstige malerische Ausgestaltung des Schlosses damit noch nicht voll aufgedeckt ist. Unter den Nebengebäuden des Schlosses fällt ein repräsentatives hufeisenförmiges Objekt im Park auf, bei dem es sich um die einstigen Stallungen für die Reit- und Kutschenpferde handelt. Es wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Ein 1893 erbautes Gästehaus wurde im 20. Jahrhundert abgerissen. Quelle: http://www.burgen-austria.com
ORTSGESCHICHTE
Wollen Sie mehr über die Geschichte von Schwarzau am Steinfeld erfahren, dann haben Sie die Möglichkeit, weitere interessante Details über unsere Gemeinde mit seinen Ortsteilen Guntrams und Föhrenau in unserem Heimatbuch, das im Gemeindeamt und in der Trafik zu erwerben ist nachzulesen.
Dieser Ort ist uralt. Man kann aber keine Jahreszahl auffinden, in welcher Schwarzau entstanden sein mag. Die Geschichte unseres Ortes lässt sich, soweit das überhaupt möglich ist, nur aus sagenhaften Berichten und wenigen Tatsachen zusammensetzen. Dass in uralten Zeiten hier einmal Römer gehaust haben und sie diesen Ort „Suarzaha“ (schwarze Ache) nannten, hat nicht nur die römische Bauart des alten Kirchengebäudes bewiesen, sondern dies bestätigt uns auch ein uralter Grabstein, welcher in dem hiesigen Schwarzafluß gefunden wurde und in der Einfahrt des Graf-Wurmbrandischen Schlosses (jetzt Frauengefängnis) eingemauert aufbewahrt ist. Die ältesten Kirchenmauern sollen von einem römischheidnischen Tempel oder Streitturm stammen. Bei Schwarzau führt der Römerweg nach Süden. Über die weitere Besiedlung unseres Gebietes liegen zunächst keine, später aber auch nur sehr spärliche Nachrichten vor. Laut Bodenfunden in der Gegend um Schwarzau waren sicher Langobarden, Awaren und Slawen in unserem Gebiet. Die von Karl dem Großen eroberten Gebiete wurden in zwei Marken eingeteilt, wobei unser Teil vom Grafen von Pitten verwaltet wurde und „Waldmark“ genannt wurde. Kirchlich gehörte unser Gebiet zum Erzbistum Salzburg. Bei unserer Kirche handelte es sich vermutlich um eine Taufkirche was die Bauweise(runde Form) bis zum Jahre 1795 beweist. Im Jahre 1058 wird „Guzbretdesdorf“ an der Schwarza erwähnt. Kaiser Heinrich IV. schenkte in diesem Jahr seinem Pfalzgrafen zehn Behausungen am Schwarzafluss. Sechs davon waren am rechten Ufer(Angerl) und vier am linken Ufer(Großschwarzau und Schloss). Im Jahre 1073 schenkte dieser Pfalzgraf diese Besitzungen dem Stift Rott in Bayern. Die Nachkommen des Pfalzgrafen verschenkten nochmals den Besitz an Stift Göttweg, wodurch sich dann ein Besitzstreit entwickelte. Der hier befindliche Dominikal Rotalhof hat seien Namen von seinen ersten Besitzern, den edlen Herrn von Rotal, von denen mehrere Grabsteine in Feistritz zeugen und welcher zur Herrschaft Feistritz gehörte. Die erste urkundliche Erwähnung Schwarzau soll schon 863, als von einem „Suarzaha“ die Rede war, erfolgt sein. 1058 hieß es „Guzbretdesdorf“, 1083-1094 „Luizimannsdorf“ und 1251 „Swarza“. Nur schade, dass man vom Jahre 1152 von 1620 hier nirgends mehr ein Dokument über Ereignisse in Schwarzau auffinden kann, was wohl sehr wahrscheinlich vom Brand des hiesigen Pfarrhofes herrühren mag, bei welchem alle Urkunden und Bücher in Flammen aufgegangen sind. Das Graf-Wurmbrandische Schloss war, seinem Ursprung nach, ein kleines kaiserliches Jagdschloss. Dieses Schloss, wie es gegenwärtig besteht, hat erst Johann Wilhelm Graf von Wurmbrand und Stuppach. Sein Majestät Reichs- Hofpräsident im Jahr 1697 erbauen lassen. Als im Jahre 1848 der Untertanenverband aufgehoben und 1850 die Neukonstituierung der Gemeinde stattfand, hatte Schwarzau 472 Einwohner. Der erste Bürgermeister war Michael Blochberger. 1852, als die Gemeinden neu konstituiert wurden, war zunächst auch Guntrams eine eigene Gemeinde unter Bürgermeister Franz Linshalm. Ein historisches Ereignis war der 26. April 1890, der Besuch des Kaisers. 1889 wurde das Schloss durch den Herzog von Parma angekauft. Das Schloss Schwarzau hat historischen Wert und beherbergte im Laufe des Jahrhunderts die berühmtesten Geschlechter Österreichs, wie z.B. Wurmbrand, Hoyos, Habsburg, Bourbon und Parma. Am 21. Oktober 1911 erlebte Schloss Schwarzau seine letzen Höhepunkte vor dem endgültigen Zerfall der Habsburger-Monarchie. An diesem Tag fand in Gegenwart des Kaisers Franz Joseph I. und des Erzherzogs Franz Ferdinand sowie zahlreicher Fürstlichkeiten die Hochzeit des Erzherzogs Karl Franz Josef mit Prinzessin Zita von Bourbon-Parma statt. Mit Ende der Monarchie waren auch die Glanzzeiten des Schlosses vorbei. Der letzte Besitzer, Prinz Elias von Parma, verkaufte im Jahre 1951 das Schloss dem österreichischen Justizministerium.         
Quelle: Homepage Gemeinde Schwarzau
Quelle: Homepage Gemeinde Schwarzau
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Restaurand Stoafeldstub’n - El Borito  Wechselbundesstraße 34 2625 Schwarzau am Steinfeld 02627/82705
KULINARISCHES
Cafe B-54  Wechselbundesstraße 108 2625 Schwarzau am Steinfeld
www.amore-schwarzauamsteinfeld.at        
Pizza Amore  Wechselbundesstraße 86 2625 Schwarzau am Steinfeld 0262782895 und 0676/3154335
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